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Behaviour Based Safety

Verhaltensorientierte Sicherheit im Überblick

BBS steht für Behaviour Based Safety, was sich in etwa mit “verhaltensorientierte Arbeitssicherheit“ übersetzen lässt. BBS ist die Anwendung der Verhaltenswissenschaft oder Verhaltensanalyse auf den Bereich der Arbeitssicherheit.
BBS ist keine Theorie, sondern  in Hunderten von Betrieben erfolgreiche Praxis. Die Beispiele reichen vom Bergbau über das verarbeitende Gewerbe bis zum Gesundheitsbereich und das Dienstleistungsgewerbe.
Die Einführung eines BBS-Systems bewirkt, dass sicheres Verhalten im Arbeitsablauf häufiger auftritt. Je häufiger Mitarbeiter sich sicher verhalten, desto seltener verhalten sie sich riskant.
In Folge davon sinkt die Zahl der Arbeitsunfälle.

Wenn in der modernen Arbeitswelt Unfälle geschehen, dann sind in der Regel nicht die Art der Arbeit oder die Bedingungen, unter denen gearbeitet werden muss, die maßgebliche Ursache. Bei den modernen Maschinen hat die Sicherheitstechnik einen hohen Stand erreicht, es sind technische Schutzeinrichtungen vorhanden und die „Persönliche Schutzausrüstung (PSA)“ ist der Situation und dem Zweck der Arbeit angepasst.

Unfalluntersuchungen zeigen immer wieder, dass die Unfallursachen im Verhalten eines oder mehrerer Mitarbeiter begründet sind. Unfälle sind neben dem Leid der Mitarbeiter stets mit erheblichen Kosten und oft mit Imageverlust der Firma verbunden. Neben den humanitären Motiven bietet eine durch Verhaltensveränderung gesenkte Ausfallquote der Mitarbeiter erhebliche Einsparungspotentiale.

Umsetzung von BBS basierend auf dem ABC-Model für sicheres Verhalten

Die mit Abstand erfolgreichsten und am häufigsten untersuchten Programme zur Verhaltensänderung basiert auf dem „ABC-Rahmenkonzept“ der operanten Konditionierung.

A - Antecedents (Vorausgehende Bedingungen)
Umweltereignisse, die zeitlich vor oder während des Verhaltens stattfinden, heißen vorausgehende Bedingungen (engl. antecedents). In Bezug auf den Bereich der Arbeitssicherheit können dies z.B. Schilder, Erklärungen, Bedienungsanleitungen, Schulungen, etc. sein. Diese Maßnahmen sind eine notwendige, aber keine ausreichende Bedingung dafür, dass der Mitarbeiter auch das erwünschte Verhalten zeigt.

B - Behaviour/Behavior (Verhalten)
Das Verhalten (engl. Behavior) ist in die vorausgehenden Bedingungen und die Konsequenzen eingebettet. Beide Arten von Umweltereignissen formen das Verhalten auf unterschiedlichste Weise. Selbst wenn optimale vorausgehende Bedingungen gegeben sind, entscheiden in erster Linie die nachfolgenden Konsequenzen, ob ein bestimmtes Verhalten beibehalten wird oder nicht.

C - Consequences (Konsequenzen)
Umweltereignisse, die zeitlich nach dem Verhalten stattfinden, heißen Konsequenzen (engl. consequences). Das Verhalten von Menschen steht im direkten Zusammenhang mit den daraus resultierenden Konsequenzen. Direkte und sicher eintretende Konsequenzen auf ein bestimmtes Verhalten bewirken, dass dieses Verhalten wiederholt wird.

Übertragen in die Arbeitssicherheit bedeutet das:

Wird sicheres Arbeitsverhalten durch positives Feedback, wie Lob und Anerkennung honoriert, werden Mitarbeiter dieses Verhalten auch zukünftig zeigen.
Mitarbeiter verhalten sich sicher und sorgen selbstständig dafür, dass unsichere Zustände beseitigt werden und arbeiten aktiv an der Verbesserung der Sicherheit.

 

Unsere Aufgaben - Durchführung einer ABC-Analyse:

Status der bestehenden Bedingungen:

  • Vorhandene Aufbaustrukturen
  • vorhandene Ablaufstrukturen
  • Zuständigkeiten
  • Verantwortlichkeiten
  • Schulungen
  • Kompetenz
  • Unfallmeldungen
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Einbeziehung der Mitarbeiter
  • Informationsfluss
  • Rechtssicherheit
  • Subunternehmer

 

Status der Verhaltensweisen:

Von der Geschäftsleitung/von den Vorgesetzten/von allen Mitarbeitern/von Subunternehmern

Status der angewandten Konsequenzen:

Beobachtung der Verhaltensweisen/Art der Konsequenzen durch GL/Art der Konsequenzen durch Vorgesetzte/Reaktion der Mitarbeiter

- Unterstützung bei der präzisen Definition sicherer Arbeitsverhalten
- Beratung bei der Einführung geeigneter Beobachtungsmethoden für das Arbeitsverhalten
- Unterstützung der Führungskräfte bei der Auswahl angemessener Konsequenzen
- Hilfe bei der Zielsetzung für die Veränderung des Verhaltens
- Betreuung bei und nach der Einführung des BBS-Systems


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  • zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015
  • monatliche Toolbox-Meetings zu aktuellen Themen
  • koninuierliche Verbesserungsabsprachen
  • kritische Analyse der eigenen Arbeit
  • regelmäßige Ausbildungslehrgänge der Mitarbeiter und Geschäftsführer
  • Shopfloormanagement (LEAN-Management)

 

Kurz und knapp - Angebot für Kleinstunternehmer

Wir bieten auch die Basisbetreuung gem. DGUV für Kleinstbetriebe bis 10 Mitarbeitern auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit.

In der Grundbetreuung enthalten ist die jährliche Begehung des Betriebes inkl. Unterstützung bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung

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